Für viele lud das vergangene Wochenende bei Schnee sicher auch zum Besuch auf den Weihnachtsmärkten ein. Der Schnee verhalf hier zu der nötigen Weihnachtsstimmung. Jedoch für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Celler SC ging es nach Bremen und Braunschweig auf die letzten großen Wettkämpfe für dieses Jahr.

So starteten in Braunschweig auf der 25. Weihnachtsgala unter der Leitung der Trainerin Monika van Iterson fünf Aktive der Jahrgänge 2006 bis 2008. Erfolgreichste Schwimmerin in Braunschweig war Leni Poerschke (2008), die beide Starts mit Silber veredelte (100m und 400m Freistil). Ihre Vereinskollegen starteten teilweise zum ersten Mal auf ihren Disziplinen bzw. auf der 50m-Bahn und erzielten insgesamt gute Zeiten und landeten überwiegend unter den 10 besten ihres Jahrganges und dass bei einem Wettbewerb von 46 teilnehmenden Vereinen und entsprechend vielen Startern.

Und neben Braunschweig fand auch noch in Bremen das Internationale Winter-Meeting statt. Hier starteten nicht nur sechs Landesverbände, sondern auch vier Vereine aus Holland und Dänemark. Die Veranstalter, Bremer Sport-Club und S.V. Weser Bremen hatten so mit insgesamt 49 Vereinen und 338 Teilnehmern ein Mammutwettkampf zu bewältigen. Dies gelang jedoch gut organisiert. Der Wettkampf war geprägt von sehr freundlichen Schiedsrichtern, die äußerst respektvoll die Kampfrichter auf den langen Kampfabschnitten begleiteten. Die Wettkampftage gingen aufgrund der hohen Anzahl an Startern bis in die Abendstunden (über 20.00 Uhr hinaus).

Aufgrund der großen Anzahl und damit verbundenen hohen Konkurrenz, sowie die langen Tage waren die Trainer Detlef Heidenreich und Sebastian Brandt mehr als zufrieden über die Leistungen Ihrer Schützlinge. Die gemeldeten Zeiten wurden bestätigt und vielfach sogar unterboten, es gab nur gute bis sehr gute Zeiten, so dass sich bereits die Schwimmer Daniel Meng und Jan Hartwich für die DJM 2018 qualifizierten. Vor allem „…die Erfolge in der offenen Wertung möchte ich besonders loben!“: so der Trainer Detlef Heidenreich.

Aufgrund der zunehmend schlechter werdenden Witterungsbedingungen hatte sich der Verein entschieden, die Qualifikanten für die Finals abzumelden, um sicher nach Hause zu kommen. Dies war sicherlich die richtige Entscheidung, jedoch für die Betroffenen schade, da es hier die ein oder andere Chance auf ein Treppchen in der „offenen Wertung“ bzw. im Jugendfinale gegeben hätte.

Trotz der vorzeitigen Abreise kann sich der Celler SC im Gesamtergebnis über 17 Gold-, 16 Silber- und 6 Bronzemedaillen freuen und landete damit auf den 7. Platz im Vereinsergebnis. Zu dem Medaillenregen beigetragen haben u.a. Jana Reimchen (2001), die 4x startete und gleich 2x Silber und 1x Gold im Jahrgang holte. Lina Timm (2001) schlug gleich 3x als erste an, holte sich noch 2x Silber und hätte mit ihrer Qualifikation in der offenen Wertung auch gute Chancen gehabt. Weiter im Jahrgang 2001 sicherte sich Jana Reimchen zwei Silber- und eine Goldmedaille. Ebenfalls Chancen in der offenen Wertung hätte Leonie Kanus (2002) gehabt. Sie schlug gleich 4x als erste an, belegte darüber hinaus noch einmal Platz 2 und 4.  Eine der jüngeren Starterinnen im Feld war Lena Müller (2005), die sich der Konkurrenz jedoch in den Weg stellte und 2x als erste und 1x als zweite anschlug. Lena Müller konnte noch im Jugend-Finale starten und holte sich dort in 50m Schmetterling Gold. Catharina Heese (1999), bereits ein „alter Hase“ im Wettkampfgeschäft machte ihrem Trainer ebenfalls Freude. Auch sie kam in der Juniorenwertung 3x auf Platz 3 und holte sich 1x Silber. Auch ihre Zeiten reichten für die Finalteilnahme, die ja leider abgesagt werden musste.

Bei den männlichen Wertungen war einer der Stärksten Daniel Meng (2002). Ob Rücken, Schmetterling, Freistil, ob 50m oder 100m, Daniel starteten 5x und holte sich 3x Gold und 2x Silber. Für ihn wäre die Teilnahme am Finale der offenen Wertung sicher erfolgversprechend gewesen. Gleiches gilt auch für die Brüder Tim Hartwich (2004), der dreimal ins Wasser ging und 2x als Erster und 1x als Zweiter anschlug; Jan Hartwich (2000), der neben Daniel Meng zu den erfolgreichsten Startern gehörte, hatte ein großes Pensum zu absolvieren. Dies tat er jedoch mit Bravur: 7x gestartet,  hat er  in der Juniorenwertung 1x Bronze, 3x Silber und 2x Gold gesammelt.  Und auch Maxim Reimchen (2001) sammelte fleißig Medaillen. 2x Silber, 1x Bronze.

Einige Teilnehmer starteten nur an einem Vormittag, andere widerum an zwei Vormittagen und brachten den Verein auf den 7. Platz der Gesamtwertung. Die gesamte Mannschaft konnte sich „..super behaupten sowohl gegenüber den starken norddeutschen Konkurrenten als auch international…“: so der Trainer Detlef Heidenreich. „Es wäre sicher noch mehr drin gewesen, aber die Gesundheit geht vor.“