Die Herrenmannschaft des Celler Schwimm-Club e.V. konnte sich in der Landesliga im Deutschen Mannschaftsschwimmen erfolgreich behaupten und belegten Platz 4 im Niedersachenvergleich. Die Damenmannschaft erreichte Platz 7.

Am 03.02. trafen sich die Mannschaften der Landesliga in Hildesheim, um über den Aufstieg in die 2. Bundesliga oder den Abstieg in die Bezirksliga zu schwimmen. Geschwommen werden die Einzeldisziplinen aus den 13 olympischen Strecken in zwei Durchgängen. Die erzielten Zeiten werden in Punkte umgerechnet und damit die Platzierungen vergeben.

Der Celler SC startete in diesem Jahr sowohl mit einer Herren-Mannschaft, die im vergangenen Jahr schon die Landesliga erfolgreich verteidigte und mit der Damen-Mannschaft, die 2018 frisch in die Landesliga aufgestiegen ist.

Das Ziel für den Celler SC war vom Trainer Detlef Heidenreich klar vorgegeben: Klassenerhalt. Der Herren-Mannschaft traute dieser auch den Kampf um einen Platz unter den ersten drei Mannschaften zu. Waren doch alle Aktiven – selbst diejenigen, die wie so oft durch Ausbildung/Studium nicht voll im Training sind – in den Vorbereitungen mit guten Zeiten dabei.

Unter dem Motto „Call of Duty – jeder muss mal ran – zeigte sich wieder der gute Mannschaftsgeist und so starteten Maxim Reimchen, Timm Kielinski, Daniel Meng, Jan und Tim Hartwich, Sebastian Brandt und Leon-Benedikt Schock in einem stimmungsvollen Wettkampf. Unter lauter Anfeuerung erreichten die Herren im Zwischenstand Platz 6. Jedoch konnten die Herren im zweiten Abschnitt gut aufholen, schwammen erneut weitere Bestzeiten und sicherten sich zu guter Letzt mit 12529 Punkten den vierten Platz. „Dies ist umso ärgerlicher, da zum dritten Platz nur 137 Punkte fehlen“, so Trainer Heidenreich. „Der dritte Platz wäre möglich gewesen.“ Mit diesem vierten Platz sichert sich die Herrenmannschaft den vom Trainer avisierten Klassenerhalt.

Auch die Damen-Mannschaft, die nach ihrem Aufstieg im letzten Jahr erstmals in der Landesliga startete, hatte ein Ziel. Auch sie wollten den Klassenerhalt. Die Schwimmerinnen Leonie Kanus, Catharina Heese, Sina Luzia Schaper, Vanessa Viktoria Ruth, Caroline Grüne und Jana Reimchen setzten sich für die Mannschaft ein. Konnten sich vor allem gegen die starken und routinierten Konkurrentinnen aus Hannover und Oldenburg nicht durchsetzen. Sie belegten mit 12421 den 7. Platz. Ob der Klassenerhalt damit geschafft ist, steht noch nicht fest. Die letzten Wettkämpfe und damit die letzten Entscheidungen über den Auf- und Abstieg werden frühestens am 09.02. vorliegen. Solange heißt es für die Damen zittern.

Insgesamt ist jedoch der Trainer Detlef Heidenreich sehr zufrieden mit allen Aktiven. Alle haben ihre Bestzeiten geschwommen und die Erwartungen des Trainers voll erfüllt. Jetzt heißt es noch für die Damen ein paar Tage zittern und Daumen drücken…