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Triathlon:
Vom OP- Tisch auf den Brocken
 
Mit 3:57 h erreichte Triathlet Jürgen Klatt (Celler Schwimm- Club) beim im Rahmen des 34. Harz- Gebirgslaufs ausgetragenen Brocken- Marathon ein überraschend gute Zeit. Dies brachte ihm Platz 163 unter rund 700 Startern ein.
Jürgen Klatt
Jürgen Klatt

Dabei war fraglich, ob es in diesem Jahr überhaupt noch zu einem Marathon reichen würde. Nach einem unverschuldeten schweren Radunfall im Mai folgte eine lange Trainingspause. „Zunächst mussten die Brüche heilen, die Muskulatur aufgebaut und die Beweglichkeit wieder hergestellt werden. Erst Anfang August konnte ich mit dem gezielten Marathon- Training beginnen“, so Klatt. Dass er nun am Start des Brocken- Marathons stehen konnte, verdankt er insbesondere der professionellen Arbeit der Krankengymnastinnen in der Physiotherapie des AKH und von Masseur Dieter Mengershausen.

Aus der Erfahrung von bisher 21 Marathons, davon zweimal der Brocken- Marathon, war Klatt klar, dass es angesichts der viel zu kurzen Vorbereitung auf eine kluge Einteilung der Kräfte ankommt. Denn neben den mehr als 1000 Höhenmetern Anstieg bot Norddeutschlands härtester Marathon in diesem Jahr Wetterkapriolen der unangenehmen Art: im Bereich des Brockens Schnee, Windstärke 8 und gefühlte – 17°C. Und so achtete er darauf, nicht schon auf den ersten welligen Kilometern bis Ilsenburg und im darauf folgenden 10 km langen Anstieg zu viele „Körner“ zu lassen. Und doch erreichte er bereits nach 2:02 h den Brockengipfel, was die Hoffnung auf eine Zeit unter vier Stunden nährte. Allerdings wusste er nur zu gut, dass es im Abstieg vom Gipfel keinesfalls nur bergab geht. Neben mehreren kleineren folgen zwischen den Kilometern 32 und 37 zwei lange Kraft raubende Anstiege.

Nach Schneegestöber auf dem Brocken hatte Petrus ein Einsehen und beschenkte Läufer, Helfer und Zuschauer später mit strahlendem Sonnenschein. Dies und der ausbleibende Leistungseinbruch beflügelten Klatt so, dass er auf den letzten fünf Kilometern noch einmal richtig zulegen konnte. Ein beglückender Zieleinlauf und mit 3:57:24 h das Knacken der Vier- Stunden- Schallmauer waren der verdiente Lohn.



    Geschrieben von Jürgen Klatt    1838  Mal gelesen

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