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Schwimmen / Deutsche Jugendmeisterschaften in Leipzig |
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Natalie Berkowski im Endlauf. Mandy Schmerder und Mattheus van Iterson erfüllen Kadernorm.
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Mandy Schmerder, Trainerin Silke Kühn, Natalie Berkowski vom Celler Schwimmclub
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Mit Natalie Berkowski und Mandy Schmerder vom Celler Schwimmclub sowie Mattheus van Iterson vom SV Nienhagen hatten sich drei Schwimmer für die diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaf-ten im Schwimmen qualifiziert. Austragungsort war die Universitätsschwimmhalle in Leipzig. Insge-samt nahmen 851 Jugendliche der Jahrgänge 88-90 männlich sowie 90 u. 91 weiblich an dem Sai-sonhöhepunkt im Schwimmen teil. Die diesjährigen Meisterschaften fanden auf einem sehr hohen Niveau statt, geprägt durch die Olympiaqualifikation für Athen, die einen positiven Schatten auf die Leistungsentwicklung im Jugendbereich gelegt hat. Der aufwärts weisende Trend im deutschen Schwimmsport sowie die allgemein guten Wettkampfbedingungen führten zu teilweise hervorragen-den Zeiten und einigen neuen deutschen Jahrgangsrekorden. Im jüngsten aller teilnehmenden Jahrgänge (?91) gingen Natalie Berkowski und Mandy Schmerder für den CSC an den Start und im Jahrgang 1990 trat für den SV Nienhagen Mattheus van Iterson an. Al-le Aktiven hatten im Laufe der Saison eine positive Leistungsentwicklung gezeigt, und folglich die ho-hen Hürden der Qualifikationsnormen gemeistert. Berkowski hatte als amtierende Norddeutsche Jahrgangsvizemeisterin die Strecken 100m und 200m Brust zu absolvieren und sich das Ziel gesetzt, mit ihrer Meldezeit von 2:48,54 Min. über die 200m Brust, den Finallauf zu erreichen. Mit der Vorlauf-zeit von 2:49,33 Min. erreichte sie das gesteckte Ziel und setzte im Endlauf alles auf eine Karte. Es war für sie jedoch schwierig, die taktischen Vorgaben ihrer Trainerin Silke Kühn einzuhalten und so ging sie die ersten 50m etwas zu schnell an, so dass sie das hohe Tempo nicht über die gesamte Distanz halten konnte und als achte in ihrer Altersklasse anschlug. Noch besser lief es für sie über die 100m Brust, wo sie sich über eine gute Zeit im Vorlauf ebenfalls für den Endlauf qualifizieren konnte. Nach einem taktisch klug eingeteilten Rennen schwamm sie im Finale in 1:19,73 Min. auf einen her-vorragenden siebten Platz und gehört damit zu den besten Brustschwimmerinnen ihres Jahrganges in Deutschland. Eine Leistung, die hoch einzuschätzen ist, da die meisten Konkurrentinnen aus den großen Schwimmleistungszentren kommen und hier optimalere Trainingsbedingungen vorfinden als in Celle oder Nienhagen. Als Spezialistin für die kraftfordernden längeren Distanzen hatte sich Mandy Schmerder für die 800m Freistil- u. 400m Lagenstrecke qualifiziert. Auf der zuerst geschwommenen Lagenstrecke bewies Schmerder ihrer Vielseitigkeit, hatte jedoch Probleme mit der Einteilung des Rennes. Das etwas zu hohe Anfangstempo zollte seinen Tribut und so verfehlte Schmerder ihre Bestzeit um zweizehntel Sekunden, belegte aber als 23. in ihrem Jahrgang einen guten Platz. Besser lief es am nächsten Tag für Schmerder über ihre Paradestrecke 800m Freistil. Sie hielt sich genau an die taktische Vorgabe der Trainerin und steigerte ihre Bestzeit um über sieben Sekunden auf 10:03,14 Min. und wurde für diese Leistung mit einem hervorragenden 17. Platz belohnt. Für Mattheus van Iterson (?90) war es bereits die zweite Teilnahme an einer Deutschen Jahrgangs-meisterschaft, für die er sich aufgrund seiner Erfolge überwiegend auf den Kurzstrecken, für die Läufe über 100m Schmetterling sowie 50m und 100m Freistil qualifizieren konnte. Auf der Schmetterlings-trecke erreichte er sein bestes Wettkampfergebnis in 1:05,32 Sek. und steigerte damit seine Bestzeit um 1,5 Sek. Leider verfehlte er trotz der guten Zeit den Endlauf ganz knapp um eine halbe Sekunde. Die beiden Freistilstrecken verliefen nicht ganz so optimal. Im 50m Rennen löste er sich zu spät vom Block, so dass dieser Fehler über die kurze Distanz nicht mehr ausgebügelt werden konnte. Über die 100m Freistil fehlten ein wenig der Druck und die Anspannung, so dass van Iterson hier unter seinen derzeitigen Möglichkeiten schwamm. Alle drei Schwimmer haben sich mit ihren guten Leistungen für den Kader des Landesverbandes empfohlen, ebenso wie bereits zuvor Cedric Berkowski, Patrick Schelm, Jessica-Simone Rumpel, Jan Nieper (alle vom CSC) sowie Sarah Heidenreich, Alexander Brennecke und Justin Marek vom SVN. |
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Aktualisiert 11. Jul 2004 Geschrieben von Jürgen Hoffmann 1552 Mal gelesen |
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