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Bestzeiten in der Finsternis
 
Die Einen machen sich abends kurz vor zehn bettfertig, die Anderen fiebern einer sportlichen Höchstleistung entgegen. Drei CSCler versuchten am vergangenen Freitag, ihrer inneren Uhr beim 5. Sport Scheck- Nachtlauf in Hannover ein Schnippchen zu schlagen. Kathrin McVean, Dr. Aeint Picksak und Jürgen Klatt waren unter den 2.700 Startern über die 10 km. Zuvor hatten 1.300 Starter die 5 km lange Runde kreuz und quer durch die hannoversche Innenstadt „eingelaufen“. Trotz der feuchten, wenn auch recht warmen Witterung hatten viele Zuschauer den Weg an die Strecke gefunden, nur die Tische vor den Kneipen in der Altstadt blieben verwaist- wer will sich schon einen feuchten Hintern holen!
Aeint Picksak, Kathrin MCVean und Jürgen Klatt
Aeint Picksak, Kathrin MCVean und Jürgen Klatt

Das besondere an dem Lauf ist, dass alle Teilnehmer in einheitlichen T- Shirts starten. Den Spaß- Charakter unterstreicht, dass es weder eine Zeitnahme noch Wertung gibt. Nur die schnellste Frau und der schnellste Mann wurden geehrt. Wer wissen will, wie schnell er war, muss seine Zeit selbst stoppen. Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass besonders viele unambitionierte Läufer starten. Leider habe viele relativ langsame von diesen die Angewohnheit, sich am Start sehr weit vorn aufzustellen. So waren die ersten Kilometer für die Ambitionierteren von Zickzacklaufen, Stolpern und kurzen Sprints geprägt. Klatti konnte sich nach etwa einem Kilometer lösen, auch Kati kam ganz gut weg, während Aeint regelrecht gefangen war. Nach der ersten Runde um –zig Häuserecken und über Kopfsteinpflaster war dann der kontrollierende Blick auf die Uhr möglich- geht heute was? Die Zuschauer trieben Kati und Klatti an, die guten Durchgangszeiten auf der zweiten Runde zu veredeln. Schwimm- Coyote Aeint konnte nun auch richtig Druck machen. Er legte eine schnellere zweite Runde hin und kam nach 45:20 min in’s Ziel- eine gute Ausgangsposition für seinen zweiten Marathon in knapp zwei Wochen.
Kathi verbesserte ihre bisherige Bestzeit enorm und blieb mit 48:05 min erstmalig unter 50 min. Auch für Klatti ging die Woche glücklich zu Ende. Beim dritten Wettkampf innerhalb von sechs Tagen schaffte er nach persönlichen Bestzeiten über 5 und 6 km nun auch die über den Zehner. Seine Uhr blieb bei 38:40 min stehen.
Mit diesen tollen Ergebnissen hatten sich die CSCler ihr Weizen- natürlich alkoholfrei!- redlich verdient.
Das Fazit: Hannover verträgt noch mehr schnelle CSC- Beine- auf im nächsten Jahr!



Aktualisiert 19. Sep 2007    Geschrieben von Jürgen Klatt    1257  Mal gelesen

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