Landesliga im Deutschen Mannschaftsschwimmen

Landesliga der Vereinsmannschaften in Hildesheim (DMS)

Die Herrenmannschaft des Celler Schwimm-Club e.V. konnte sich in der Landesliga im Deutschen Mannschaftsschwimmen erfolgreich behaupten. Trotz nicht optimaler Mannschaftsaufstellung bzw. Trainingsvorbereitungen schwammen die Herren aus Celle auf Platz 4 im Niedersachenvergleich.


Anfang Februar geht es unter den Schwimmsportlern um den Mannschaftserfolg in den Ligawertungen, sowie um Auf- und Abstieg.

Geschwommen werden die Einzeldisziplinen aus den 13 olympischen Strecken in zwei Durchgängen. Die erzielten Zeiten aus den 26 Rennen werden in Punkte umgerechnet und damit die Platzierungen vergeben.

Für die Trainer besteht die Herausforderung dieses Wettkampfes darin, mit der besten Aufstellung die größtmögliche Punkteausbeute zu realisieren.

Der Trainer des Celler SV Detlef Heidenreich hatte nicht die besten Bedingungen unter seinen Schwimmern. So sind doch leistungsstarke Schwimmer aufgrund von Studium/Ausbildung nicht mehr im vollem Training und das Ziel hieß, den Abstieg aus der Landesliga abzuwenden. Doch der Mannschaftsgeist im Verein ist immer wieder zu spüren. Obwohl selbst nicht am Start, so sind Dieter von den Masters und von den weiblichen Schwimmerinnen Jana und Leonie angereist, um ordentlich die Mannschaft anzufeuern. Heidenreich hat auch die „Ruheständler“, wie Niklas aktivieren können und so gingen Carl Hapke, Bastian Brandt, Leon-Benedikt Schock, Jan und Tim Hartwich, Felix Müller, Maxim Reimchen, Daniel Meng und Niklas Weltrowski am Sonntag ins Wasser, um alles für ihren Verein zu geben. Alle Schwimmer zeigten gute Leistungen, die sie zum Teil mit Bestzeiten unterstrichen.

Bei guter Stimmung auf einem gut organisierten Wettkampf und genauen Kampfrichtern schwankte der Celler SC zwischen den Plätzen 3 und 6. Jeder einzelne Start war wichtig. Um so spannender wurde es, als Daniel Meng wegen eines Frühstarts disqualifiziert wurde. Dieser musste dann seine Strecke nachschwimmen und fiel dann für die weitere für ihn geplante Strecke aus. Nun musste ein passender Ersatz gefunden werden. Aber auch das wurde bewältigt und so konnte die Mannschaft nach 6 spannendenden Wettkampfstunden mit 11.856 Punkten und damit den 4. Platz zufrieden abfahren.

Das Ziel, nicht abzusteigen wurde erreicht.