CSC-Schwimmer etablieren sich in der niedersächsischen Spitze

Das erste Adventswochenende stand für rund 570 Schwimmer ganz im Zeichen von schwimmerischen Höchstleistungen und spannenden Wettkämpfen.  Wie bereits in den Vorjahren, wurden im Stadionbad der Landeshauptstadt Hannover die Kurzbahnmeisterschaften ausgetragen. Die strengen Pflichtzeiten erfüllten Sportler aus 94 Vereinen, die in über 2650 Einzelstarts mit den besten Niedersachsen in den Wettstreit gingen. Das gut eingespielte Team der SGS Hannover sorgte für einen zügigen Ablauf, wobei auch den strengen Augen der Kampfrichter  nichts entging.
Für die Sportinteressierten wurde bei diesem hochrangigen Wettkampf ein Live-Ticker und Live-Stream angeboten, ein toller Dienst der SGS, welcher vielfach in Anspruch genommen wurde.

„Unsere Athleten haben 23 x Edelmetall erkämpft,  dabei stellen wir 3 Landesjahrgangsmeister und auch in der offenen Wertung haben wir Medaillen zu verzeichnen, ein klasse Ergebnis für den Verein“, loben die Trainer Detlef Heidenreich und Sebastian Brandt vom Celler SC ihre 12 Schützlinge. „Besonders hervorzuheben sind auch die zahlreichen Finalteilnahmen, hier haben sich die Sportler vortrefflich in der niedersächsischen Spitze behaupten  können!  Im Vergleich mit den größeren Vereinen absolvieren wir zum Teil nur die Hälfte der Trainingseinheiten.  Viele Vereine führen  in den Ferien wichtige Trainingslager durch, wir können in diesem Zeitraum dann leider nur reduzierte Trainingszeiten anbieten und müssen uns zudem auch bei anstehenden Events des Celler Badelandes mit den Trainingseinheiten einschränken“, kommentiert D. Heidenreich die Situation weiter.

Lina Timm (2001) startete in der Juniorenwertung und heimste hier auf  200 m R und 400 m L souverän die Goldmedaille ein, im Lagen Wettkampf  reichte die erschwommene Zeit sogar für Platz 3 (offen). Weiterhin sicherte sich die erfahrene Sportlerin in ihrer bevorzugten Lage Schmetterling auf den Strecken 50 +100 m  die Medaille in Silber. Neben ihren 5 Einzelstarts qualifizierte sich Lina für 3 Finalläufe (50+100 m S + 100 m L), mit Platz 4 auf 100 m S erzielte sie hierbei ihr bestes Ergebnis.

Leonie Kanus (2002) hatte mit 8 Einzelstarts ein hohes Pensum zu absolvieren. Jeden Wettkampf beendete sie unter den Top-Ten, ihre Leistungen auf den Strecken 50, 100+200 m R wurden mit der Bronzemedaille honoriert. Akzente setzte die Athletin in ihren 2 Finalläufen, wobei sie mit Platz 4 und 5 (50+100 m S) hauchdünn den Podestplatz verfehlte.

In der Freistillage fühlt sich Jana Reimchen (2001) besonders wohl. Hier erreichte die Schülerin auf 50, 100+200 m den 3. Platz in der Juniorenwertung, Gold gab es für den Wettkampf 400 m F.

Sehr erfolgreich war auch Marit Reckmann unterwegs. Mit Platz 2 auf 50 m S und Platz 3 auf 100  L, 100 R und 200 m F zeigte sie den Niedersächsinnen im Jahrgang 2004 ihre Vielseitigkeit und dass auch in Zukunft mit ihr zu rechnen ist. Weitere Top Platzierungen folgten, wobei sie in ihren 7 Einzelstarts ihre noch jungen Bestzeiten korrigierte.

Lilly Marie Frommer (2006) qualifizierte sich im Vorfeld für 7 Strecken. Sie trat mit Bestzeiten sowie der Bronzemedaille  für ihre Leistungen auf 50 m S die Rückreise vom Maschsee an.

Die männlichen Teilnehmer zeigten sich ebenfalls erfolgreich. Neben den Leistungen in der Juniorenwertung (Silber 50 R+100 m L, Bronze 100 m R)  konnte sich Jan Hartwich (2000) für 3 Finalläufe qualifizieren. In seiner Paradestrecke 50 m R zeigte er in einem spannenden Rennen einmal mehr Kraft, Ausdauer und Nervenstärke, damit war ihm Platz 3 aller Niedersachsen sicher.

Der jüngere Bruder Tim Hartwich (2004) zeigte sich überraschend stark, alle noch jüngst aufgestellten Bestzeiten wurden durch ihn unterboten. Gleichzeitig hatte er jedoch auch Pech da er in seinen 8 Wettkämpfen zwar Top-Platzierungen ausmachte, jedoch mit Platz 4 und 5 keinen Beitrag zum Medaillenspiegel beitragen konnte. Letztlich steigerte dieser Ärger seine Energie und er etablierte sich auf Platz 3 im Wettkampf 50 m F. 

Mattis Bleich (2005), Xenia Päßler (2004), Sina Luzia Schaper (2003), Jano Späth (2005) und Mariella Wemdzio konnten zwar keine Treppchenplätze ausmachen, zeigten jedoch durchweg gute Leistungen, schwammen persönliche Bestzeiten und machten so ebenfalls auf sich aufmerksam.

Gratulation an Schwimmer und Trainer für dieses erfolgreiche Wochenende!